Chicago (ots/PRNewswire) - Die Recommendations Engine von ThinkAnalytics wird On(®) Entertainment-Metadaten von TMS nutzen
TMS, der international führende Anbieter im Bereich Entertainment-Navigation, und ThinkAnalytics, das führende Unternehmen im Bereich plattformübergreifender TV-Suchen und Empfehlungen, haben einen neuen Vertrag unterzeichnet. Laut dieser Vereinbarung wird TMS seine On(®) Entertainment-Metadaten mit Weltklasseniveau ThinkAnalytics zur Verfügung stellen; dieses wird sie in der ThinkAnalytics Recommendations Engine einsetzen, die individualisierte, plattformübergreifende Empfehlungen für Verbraucher erstellt und ihnen dabei hilft, diejenigen Inhalte aus herkömmlichem linearem Live-Fernsehen, Video on Demand (VOD) und Over-the-Top (OTT) auszuwählen, die ihnen am meisten Spaß machen.
Die Recommendations Engine von ThinkAnalytics erlaubt es Sendern und Bezahlfernsehanbietern, stark personalisierte Fernsehempfehlungen bereitzustellen, die Daten aus verschiedenen Quellen (z. B. dem herkömmlichen Fernsehen, VOD, DVR, Internet, Tablets, Mobilfunk und sozialen Medien) von verschiedenen Geräten einbeziehen. Die Plattform geht über generische Inhaltsempfehlungen pro Haushalt hinaus, indem sie individualisierte Empfehlungen liefert, die gesondert auf jedes Mitglied eines Haushalts zugeschnitten werden.
Die Recommendations Engine hilft Fernsehanbietern, die Kundenzufriedenheit zu steigern und die durchschnittlichen Umsätze pro Nutzer durch erhöhte Nachfrage nach Premium-Diensten zu maximieren.
ThinkAnalytics wird On Entertainment-Metadaten von TMS für internationale Märkte einsetzen. TMS Unique IDs, die die Synchronisation einer Vielzahl von Datensätzen erlauben, helfen der Recommendations Engine, optimal auf den jeweiligen Geschmack einer Person zugeschnittene Ergebnisse zu liefern.
TMS-Daten sind allgemein als die umfangreichsten, umfassendsten und am besten verknüpften derzeit erhältlichen Daten bekannt und werden von ThinkAnalytics dazu benutzt, seine Produktentwicklung auf den von ihm bedienten Märkten voranzubringen und die Wirksamkeit seiner Produktdemonstrationen auf Messen, Konferenzen und Veranstaltungen zu maximieren.
Die erste Vorführung der Recommendations Engine von ThinkAnalytics unter Nutzung der On Entertainment-Daten von TMS wird vom 12.-17. September 2013 auf der IBC Conference in Amsterdam stattfinden. Die Demonstrationen von ThinkAnalytics werden in Halle 1, Stand 1.D92 durchgeführt. TMS wird ebenfalls ausstellen, und zwar in Halle 14, Stand 14.562.
"TMS und ThinkAnalytics bieten beide seit langem hochwertigen Service für gemeinsame Kunden", sagte John Kelleher, President und Chief Operating Officer von TMS. "Diese Vereinbarung setzt darauf, dass das Schaffen eines voll integrierten Entertainment-Erlebnisses Fernsehanbieter ebenso wie ihre Kunden mit Sicherheit beeindrucken wird."
"Umfangreiche Metadaten sind entscheidend für die Bereitstellung genauer und aktueller personalisierter Inhaltsempfehlungen", sagte Peter Docherty, Gründer und technischer Leiter von ThinkAnalytics. "Wir freuen uns auf den Ausbau unserer Arbeit mit TMS, um umfassendere und verstärkte Metadaten für lineares Fernsehen, On-Demand- und OTT-Kataloge zu liefern, die Anbietern weltweit einen feiner abgestimmten Satz personalisierter Dienste zur Verfügung stellen werden."
TMS-Metadaten stecken hinter führenden Fernseh- und Filmzeitschriftprodukten, die Millionen von Verbrauchern in 40 Ländern über Kunden erreichen, zu denen Microsoft, Google, TiVo, Comcast, Verizon FiOS TV, IMDb, Virgin Media UK, Com Hem, DIRECTV Latin America, SKY Brasil und Cablevision Mexico zählen.
Zu den Kunden von ThinkAnalytics gehören einige der größten Anbieter von Bezahlfernsehen in Nordamerika und Europa, darunter: Liberty Global, Cox Communications, BSkyB und Virgin Media.
Informationen zu TMS
TMS ist ein international führender Anbieter von Entertainment-Informationen. Als Teil seiner On(®) Entertainment-Produktpalette stellt das Unternehmen branchenführende Fernseh-, Film- und Promi-Metadaten bereit, die Unterhaltungsmedien und -anwendungen auf der ganzen Welt interessanter gestalten. Diese umfassenden Metadaten finden darüber hinaus breiten Einsatz in Medienmessungen und -analysen. TMS produziert auch Zap2it, eine Social-TV-Plattform, die engagierte Entertainment-Fans mit beliebten Fernsehsendungen, Filmen, Prominenten und anderen Fans in Kontakt bringt. Weitere Informationen zu TMS finden Sie unter TribuneMediaServices.com
TribuneMediaServices.com
Informationen zu ThinkAnalytics
ThinkAnalytics ist der führende Anbieter der derzeit auf dem Markt am häufigsten eingesetzten Engine für personalisierte Inhalte in Echtzeit und Empfehlungen; dabei werden intelligente Suchen mit umfassenden Empfehlungen zu Medieninhalten kombiniert. Die Recommendations Engine von ThinkAnalytics erweitert die Kundenvorlieben durch ein persönlich zugeschnittenes Erlebnis für herkömmliches Live-Fernsehen, VOD und Over-the-Top, das über zahlreiche Plattformen bereitgestellt wird, darunter Set-Top-Box, Internet, IPTV, Tablet, Mobilgeräte und mehr.
Die technischen Dienste von ThinkAnalytics werden von mehr als 130 Millionen Abonnenten weltweit genutzt. ThinkAnalytics ist ein Privatunternehmen mit 100% Mitarbeiterkapitalbeteiligung. ThinkAnalytics verfügt über zwei Hauptniederlassungen in den USA und dem Vereinigten Königreich und unterhält Büros in London, Glasgow, Paris und Los Angeles; außerdem pflegt es Partnerschaften mit führenden Medienunternehmen aus der ganzen Welt. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.ThinkAnalytics.com
Freitag, 13. September 2013
Donnerstag, 5. September 2013
Reporter ohne Grenzen fordert wirksame Exportkontrollen für Überwachungstechnologie
Berlin (ots) - Anlässlich der Veröffentlichung zahlreicher neuer Dokumente über die weltweiten Geschäftsaktivitäten der Hersteller von Zensur- und Überwachungstechnologie bekräftigt die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) ihre Forderung nach strikten Exportkontrollen. "Die neuen Wikileaks-Enthüllungen liefern weitere wichtige Indizien dafür, dass viele Hersteller dieser Technologien gezielt um Aufträge von Staaten werben, die die Pressefreiheit mit Füßen treten", sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. "Das bestätigt uns in der Forderung nach wirksamen nationalen, europäischen und internationalen Kontrollregimen für den Export solcher digitalen Waffen."
Die Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte interne Dokumente und Präsentationen von Unternehmen wie Gamma, Trovicor und Hacking Team (http://wikileaks.org/spyfiles3.html). Diese machen deutlich, dass die Unternehmen ihrer Verantwortung für die menschenrechtlichen Auswirkungen ihrer Produkte nicht gerecht werden. Selbstverpflichtungen der Firmen greifen offensichtlich zu kurz. "Die Bundesregierung muss endlich handeln und die Ausfuhr dieser Technologien wirksam kontrollieren", forderte Mihr.
Reporter ohne Grenzen hatte im Februar zusammen mit dem European Center for Constitutional and Human Rights, Privacy International, dem Bahrain Center for Human Rights und Bahrain Watch zwei OECD-Beschwerden gegen die Überwachungstechnologie-Anbieter Gamma und Trovicor eingereicht (http://bit.ly/UxCJGq). Sie beschuldigen beide Unternehmen, nicht ausreichend überprüft zu haben, ob ihre Produkte zu Menschenrechtsverletzungen beitragen. Ziel der Beschwerden ist, dass Trovicor und Gamma ihre Verträge mit dem arabischen Golfstaat Bahrain und anderen autoritären Staaten offenlegen und auf ihre Menschenrechtsverträglichkeit prüfen.
Die Münchener Trovicor GmbH und die britisch-deutsche Gamma Group produzieren Überwachungstechnologie, die autoritäre Staaten für Menschenrechtsverletzungen einsetzen können. Informationen aus abgefangenen Telefon- und Internetverbindungen sind in dem arabischen Golfstaat Bahrain insbesondere seit dem Beginn der Massenproteste im Februar 2011 verwendet worden, um Dissidenten festzunehmen und ihnen unter Misshandlungen Geständnisse abzupressen. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Trovicor und Gamma entsprechende Technologie an den Golfstaat geliefert haben. Das Land steht auf Platz 165 von 179 der von Reporter ohne Grenzen geführten Rangliste der Pressefreiheit. Ende Juni hat die nationale Kontaktstelle der OECD in Großbritannien die Beschwerde gegen Gamma angenommen (http://bit.ly/15y5XnB).
Die Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte interne Dokumente und Präsentationen von Unternehmen wie Gamma, Trovicor und Hacking Team (http://wikileaks.org/spyfiles3.html). Diese machen deutlich, dass die Unternehmen ihrer Verantwortung für die menschenrechtlichen Auswirkungen ihrer Produkte nicht gerecht werden. Selbstverpflichtungen der Firmen greifen offensichtlich zu kurz. "Die Bundesregierung muss endlich handeln und die Ausfuhr dieser Technologien wirksam kontrollieren", forderte Mihr.
Reporter ohne Grenzen hatte im Februar zusammen mit dem European Center for Constitutional and Human Rights, Privacy International, dem Bahrain Center for Human Rights und Bahrain Watch zwei OECD-Beschwerden gegen die Überwachungstechnologie-Anbieter Gamma und Trovicor eingereicht (http://bit.ly/UxCJGq). Sie beschuldigen beide Unternehmen, nicht ausreichend überprüft zu haben, ob ihre Produkte zu Menschenrechtsverletzungen beitragen. Ziel der Beschwerden ist, dass Trovicor und Gamma ihre Verträge mit dem arabischen Golfstaat Bahrain und anderen autoritären Staaten offenlegen und auf ihre Menschenrechtsverträglichkeit prüfen.
Die Münchener Trovicor GmbH und die britisch-deutsche Gamma Group produzieren Überwachungstechnologie, die autoritäre Staaten für Menschenrechtsverletzungen einsetzen können. Informationen aus abgefangenen Telefon- und Internetverbindungen sind in dem arabischen Golfstaat Bahrain insbesondere seit dem Beginn der Massenproteste im Februar 2011 verwendet worden, um Dissidenten festzunehmen und ihnen unter Misshandlungen Geständnisse abzupressen. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Trovicor und Gamma entsprechende Technologie an den Golfstaat geliefert haben. Das Land steht auf Platz 165 von 179 der von Reporter ohne Grenzen geführten Rangliste der Pressefreiheit. Ende Juni hat die nationale Kontaktstelle der OECD in Großbritannien die Beschwerde gegen Gamma angenommen (http://bit.ly/15y5XnB).
Mittwoch, 28. August 2013
Gemeinsame Initiative der TV-Sender: Start der Informationskampagne "Auf ROT geht's los! Meine Taste für smartes Fernsehen."
Hamburg/Mainz (ots) - Am 5. September 2013 startet die
Informationskampagne "Auf ROT geht's los!" - eine bundesweite,
gemeinsame Initiative deutscher Fernsehveranstalter. Sie bietet unter
der Überschrift "Meine Taste für smartes Fernsehen" Zuschauerinnen und
Zuschauern Orientierung in der immer komplexeren Fernsehwelt.
Dreh- und Angelpunkt der Kampagne ist die rote Taste auf der TV-Fernbedienung, denn nur der "Red Button" führt auf direktem Weg zu den programmbegleitenden HbbTV-Angeboten der deutschen TV-Veranstalter. Diese Inhalte können zusätzlich zum klassischen, linearen Fernsehen unabhängig von festen Sendezeiten abgerufen werden. Abhängig vom jeweiligen Sender zählen dazu Video-On-Demand-Angebote und die Nutzung von Mediatheken, EPGs und programmbegleitende Services, Live-Streams zu besonderen Events, neuartige Bewegtbildangebote und moderne, individualisierbare Teletexte sowie interaktive Spiele, Votings und Shoppingangebote.
Mit verschiedenen Informationsmaßnahmen machen die teilnehmenden Sender ihre Zuschauer in Zukunft verstärkt aufmerksam auf den "Red Button" und erklären die Vorteile der vielfältigen zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten in der non-linearen Fernsehwelt. Zu den Maßnahmen unter dem Motto "Auf ROT geht's los!" zählen unter anderem TV-Spots, Informationsmaterialien und Service-Angebote in Videotexten und Internet.
HbbTV ist die Abkürzung für den europäischen Standard "Hybrid broadcast broadband TV". Er vereint seit 2010 die Vorteile von Fernsehen und Internet. Rund fünf Millionen HbbTV-fähige Endgeräte sind in Deutschland nach Angaben der GfK Retail and Technology bereits verkauft. Bis zum Jahresende 2013 wird in Branchenkreisen mit mindestens sieben Millionen installierten Fernsehgeräten mit HbbTV-Funktionalität gerechnet.
Der HbbTV-Standard ist in Deutschland in nahezu jedem Smart-TV integriert und ermöglicht über den "Red Button" jederzeit den kostenfreien Zugang zu den zusätzlich abrufbaren Inhalten der TV-Sender. Die Inhalte kommen über einen separat zu installierenden Internetanschluss, der hohe Datenübertragungsraten erlaubt. Weitere Informationen zu HbbTV-fähigen Endgeräten sind im Fachhandel erhältlich.
Alle Partner der neuen Initiative nutzen für ihre sendereigene Kommunikation die einheitliche Wort-Bild-Marke "Auf ROT geht´s los!". Das Logo steht zur Kommunikation von HbbTV-Angeboten und deren Empfangbarkeit Dritten zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung und kann über www.ard-foto.de oder www.ard-digital.de abgerufen werden.
Sender mit HbbTV-Angeboten:
Dreh- und Angelpunkt der Kampagne ist die rote Taste auf der TV-Fernbedienung, denn nur der "Red Button" führt auf direktem Weg zu den programmbegleitenden HbbTV-Angeboten der deutschen TV-Veranstalter. Diese Inhalte können zusätzlich zum klassischen, linearen Fernsehen unabhängig von festen Sendezeiten abgerufen werden. Abhängig vom jeweiligen Sender zählen dazu Video-On-Demand-Angebote und die Nutzung von Mediatheken, EPGs und programmbegleitende Services, Live-Streams zu besonderen Events, neuartige Bewegtbildangebote und moderne, individualisierbare Teletexte sowie interaktive Spiele, Votings und Shoppingangebote.
Mit verschiedenen Informationsmaßnahmen machen die teilnehmenden Sender ihre Zuschauer in Zukunft verstärkt aufmerksam auf den "Red Button" und erklären die Vorteile der vielfältigen zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten in der non-linearen Fernsehwelt. Zu den Maßnahmen unter dem Motto "Auf ROT geht's los!" zählen unter anderem TV-Spots, Informationsmaterialien und Service-Angebote in Videotexten und Internet.
HbbTV ist die Abkürzung für den europäischen Standard "Hybrid broadcast broadband TV". Er vereint seit 2010 die Vorteile von Fernsehen und Internet. Rund fünf Millionen HbbTV-fähige Endgeräte sind in Deutschland nach Angaben der GfK Retail and Technology bereits verkauft. Bis zum Jahresende 2013 wird in Branchenkreisen mit mindestens sieben Millionen installierten Fernsehgeräten mit HbbTV-Funktionalität gerechnet.
Der HbbTV-Standard ist in Deutschland in nahezu jedem Smart-TV integriert und ermöglicht über den "Red Button" jederzeit den kostenfreien Zugang zu den zusätzlich abrufbaren Inhalten der TV-Sender. Die Inhalte kommen über einen separat zu installierenden Internetanschluss, der hohe Datenübertragungsraten erlaubt. Weitere Informationen zu HbbTV-fähigen Endgeräten sind im Fachhandel erhältlich.
Alle Partner der neuen Initiative nutzen für ihre sendereigene Kommunikation die einheitliche Wort-Bild-Marke "Auf ROT geht´s los!". Das Logo steht zur Kommunikation von HbbTV-Angeboten und deren Empfangbarkeit Dritten zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung und kann über www.ard-foto.de oder www.ard-digital.de abgerufen werden.
Sender mit HbbTV-Angeboten:
- Das Erste und alle weiteren TV- und Radioprogramme der ARD
- Channel 21
- HSE24
- kabel eins
- n-tv
- ProSieben
- RTL Television
- RTL II
- RTL Nitro
- SAT.1
- sixx
- Sonnenklar.TV
- SUPER RTL
- VOX
- QVC
- ZDF
- Partnerprogramme von ARD und ZDF
Montag, 19. August 2013
Der rbb trauert um Henning Vosskamp
Berlin (ots) - Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) trauert um
Henning Vosskamp. Der Moderator im SFB und bei radioBerlin 88,8 vom rbb,
Autor und Schauspieler, starb am Sonntag (18.8.) im Alter von 70
Jahren. "Henning Vosskamp ließ uns hören, was für ein großartiges Medium
das Radio ist. Er zog dabei die Menschen in seinen Bann, brachte ihnen
als langjähriger Wegbegleiter Weltstars in bemerkenswerten Interviews
ebenso nahe wie die vielfältigen Facetten der Berliner Kultur. Als einer
der Gründungsmoderatoren von 's-f-beat' versammelte Vosskamp in den
sechziger Jahren junge Leute beiderseits der Mauer vor den Radiogeräten.
4000 Sendungen von 'Guten Abend Berlin', mehr als 38 Jahre am Mikrofon:
Wehmut und Trauer im rbb sind groß", sagt rbb-Intendantin Dagmar Reim.
Henning Vosskamp wurde 1943 in Berlin geboren. Nach dem Abitur am Französischen Gymnasium ging er auf die Schauspielschule in Esslingen, spielte Theater in Stuttgart und Berlin. Eine Jugendfunk-Redakteurin vom Sender Freies Berlin holte ihn ins Funkhaus an der Masurenallee. Locker und offen präsentierte Vosskamp sich mit unverwechselbarer Stimme am Mikrofon, was seine Popularität auch über Berlin hinaus schnell wachsen ließ. Sein Hörbild "Sex im Alter" für den SFB wurde 1973 preisgekrönt. Unter anderem moderierte er die "Deutsche Schlagerparade", "Endlich zuhaus", die "LP-Diskothek" und im Nachtprogramm der ARD. Im Frühjahr 2008 hatte Henning Vosskamp sich mit seinem letzten "Talk am Sonntag" bei radioBerlin 88,8 von seinen Hörerinnen und Hörern in den Ruhestand verabschiedet.
Henning Vosskamp wurde 1943 in Berlin geboren. Nach dem Abitur am Französischen Gymnasium ging er auf die Schauspielschule in Esslingen, spielte Theater in Stuttgart und Berlin. Eine Jugendfunk-Redakteurin vom Sender Freies Berlin holte ihn ins Funkhaus an der Masurenallee. Locker und offen präsentierte Vosskamp sich mit unverwechselbarer Stimme am Mikrofon, was seine Popularität auch über Berlin hinaus schnell wachsen ließ. Sein Hörbild "Sex im Alter" für den SFB wurde 1973 preisgekrönt. Unter anderem moderierte er die "Deutsche Schlagerparade", "Endlich zuhaus", die "LP-Diskothek" und im Nachtprogramm der ARD. Im Frühjahr 2008 hatte Henning Vosskamp sich mit seinem letzten "Talk am Sonntag" bei radioBerlin 88,8 von seinen Hörerinnen und Hörern in den Ruhestand verabschiedet.
Mittwoch, 14. August 2013
SPD-Medienholding will Verbrauchertitel "Ökotest" in China einführen
München (ots) - Die SPD-Medienholding ddvg steigt in den asiatischen Markt ein. Das Unternehmen
plant, die Verbraucherzeitschrift "Ökotest" in China einzuführen. Dies
berichtet der "Kontakter" in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.
Ddvg-Geschäftsführer Jens Berendsen hofft, dass "Ökotest" in China zu einem Verkaufserfolg wird. Die Chancen stehen gut. Nach Skandalen um verseuchte Babymilch ist das Interesse der chinesischen Bevölkerung groß, über die Qualität ihrer heimischen Produkte aufgeklärt zu werden, heißt es in Verlagskreisen der ddvg. In Deutschland verkauft Ökotest rund 140.000 Exemplare.
Die ddvg plant zudem , auch digitale Produkte im Reich der Mitte anzubieten. Die SPD-Medienholding hat deshalb die DDVG China GmbH in Hamburg gegründet. Geschäftsführer sind hier Jens Berendsen sowie die chinesische Medienexpertin Qian Wei.
Der ddvg-Geschäftsführer Jens Berendsen wollte sich hierzu auf Anfrage nicht äußern.
Ddvg-Geschäftsführer Jens Berendsen hofft, dass "Ökotest" in China zu einem Verkaufserfolg wird. Die Chancen stehen gut. Nach Skandalen um verseuchte Babymilch ist das Interesse der chinesischen Bevölkerung groß, über die Qualität ihrer heimischen Produkte aufgeklärt zu werden, heißt es in Verlagskreisen der ddvg. In Deutschland verkauft Ökotest rund 140.000 Exemplare.
Die ddvg plant zudem , auch digitale Produkte im Reich der Mitte anzubieten. Die SPD-Medienholding hat deshalb die DDVG China GmbH in Hamburg gegründet. Geschäftsführer sind hier Jens Berendsen sowie die chinesische Medienexpertin Qian Wei.
Der ddvg-Geschäftsführer Jens Berendsen wollte sich hierzu auf Anfrage nicht äußern.
Montag, 12. August 2013
laut.fm gibt Corporate Radio ein neues Gesicht
Frankfurt am Main (ots) - Immer mehr Unternehmen
arbeiten daran, ihre Produkte nicht nur zu bewerben, sondern für den
Konsumenten eine gesamthafte Erlebniswelt zu erschaffen. Als Betreiber
von über 1.000 Radiostationen erlebt das User Generated Radio[TM]
laut.fm täglich hautnah, wie durch Abwechslung und Auswahlmöglichkeit
eine hohe emotionale Bindung zwischen Sender und Hörer entsteht. Deshalb
sehen Experten im Streaming Audio einen wichtigen integralen
Bestandteil der Markenkommunikation. Markenbotschaften sind mit dem
Produkt und der Erlebniswelt der Hörer dabei so eng verzahnt, dass die
Grenze zwischen Produktinformation und Marketing verschwimmt: Ein
Vorteil für jeden Marken-Strategen.
Vorteilhaft ist seit August auch der neugestaltete Homepagebereich unter www.laut.fm. Großflächige Bild-Teaser schaffen einen emotionalen Zugang zu ausgewählten Themenschwerpunkten und geben Markenkommunikatoren eine neue Präsentationsfläche für ihre Corporate Radios, buchbar ab sofort und exklusiv über AS&S Radio. Das neue Design schafft ein attraktives Schaufenster und bildet die musikalische Vielfalt in ihrem ganzen Reichtum ab. Der Live-Block mit den jetzt im Moment startenden Songs wirkt dynamisch und vermittelt einen lebhaften Einblick in die laufenden Programme. Alles in allem ein visuell zeitgemäßes Umfeld für die Markenkommunikation.
Dabei sind so genannte Branded Stations einfach aufzusetzen, mühelos in der Handhabung und redaktionell nach Wunschmusikfarben bestückbar: Urban-Summer, Alternative-Lifestyle oder Pop-Experience - jede Zielgruppe ist erreichbar. Die Streams sind dabei frei, d.h. man kann sie mit jedem internetfähigen Gerät abspielen: Mobiltelefon, Tablet, Facebook oder dem Autoradio. Denn laut.fm ist Radio in der Cloud und verbreitet sich viral über 1.300 Radio-Communities deutschlandweit.
Vorteilhaft ist seit August auch der neugestaltete Homepagebereich unter www.laut.fm. Großflächige Bild-Teaser schaffen einen emotionalen Zugang zu ausgewählten Themenschwerpunkten und geben Markenkommunikatoren eine neue Präsentationsfläche für ihre Corporate Radios, buchbar ab sofort und exklusiv über AS&S Radio. Das neue Design schafft ein attraktives Schaufenster und bildet die musikalische Vielfalt in ihrem ganzen Reichtum ab. Der Live-Block mit den jetzt im Moment startenden Songs wirkt dynamisch und vermittelt einen lebhaften Einblick in die laufenden Programme. Alles in allem ein visuell zeitgemäßes Umfeld für die Markenkommunikation.
Dabei sind so genannte Branded Stations einfach aufzusetzen, mühelos in der Handhabung und redaktionell nach Wunschmusikfarben bestückbar: Urban-Summer, Alternative-Lifestyle oder Pop-Experience - jede Zielgruppe ist erreichbar. Die Streams sind dabei frei, d.h. man kann sie mit jedem internetfähigen Gerät abspielen: Mobiltelefon, Tablet, Facebook oder dem Autoradio. Denn laut.fm ist Radio in der Cloud und verbreitet sich viral über 1.300 Radio-Communities deutschlandweit.
Freitag, 9. August 2013
Axel Springer mit kräftigem Umsatz- und Ergebniswachstum im digitalen Geschäft
Berlin (ots) - Ergebnisanteil der Digitalen Medien bei rund 45 Prozent / EBITDA-Rendite konzernweit bei 18,7 Prozent / Wichtiger Meilenstein für DIE WELT: Bereits mehr als 47.000 zahlende digitale Abonnenten / Veräußerung von Regionalzeitungen und Programm- und Frauenzeitschriften an FUNKE MEDIENGRUPPE vereinbart
Axel Springer trieb den digitalen Umbau des Konzerns im ersten Halbjahr 2013 weiter voran. Die Digitalen Medien wuchsen weiterhin dynamisch und lieferten die jeweils höchsten Beiträge zu Umsatz und Ergebnis des Konzerns. Während der Anteil der Digitalen Medien am Konzernumsatz rund 40 Prozent erreichte, erhöhte sich der Beitrag des Segments zum Konzern-EBITDA auf rund 45 Prozent. Axel Springer konnte durch das kräftige Wachstum der Digitalen Medien rückläufige Erlöse im Printgeschäft kompensieren und erzielte einen Konzernumsatz auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Obwohl das Konzern-EBITDA leicht unter dem Vorjahreswert lag, hielt Axel Springer die Profitabilität mit einer EBITDA-Rendite von 18,7 Prozent auf einem hohen Niveau.
Die Geschäftsentwicklung von Axel Springer stand in den vergangenen Monaten ganz im Zeichen der beschleunigten Digitalisierung. Ein wichtiger Schwerpunkt war die Einführung von Bezahlmodellen für journalistische Angebote im Internet. Nach dem erfolgreichen Start digitaler Abonnements bei der WELT Ende letzten Jahres wurde im Juni mit BILDplus ein weiterer Eckpfeiler der Digitalisierungsstrategie gesetzt.
Nach Ende der Berichtsperiode kündigte Axel Springer am 25. Juli 2013 die geplante Veräußerung der inländischen Regionalzeitungen sowie der Programm- und Frauenzeitschriften an die FUNKE MEDIENGRUPPE an. Der Kaufpreis für die Aktivitäten beträgt EUR 920 Mio. Die beiden Partner vereinbarten außerdem die Gründung von zwei Gemeinschaftsunternehmen für die Vermarktung von gedruckten und digitalen Medienangeboten und den Einzelhandelsvertrieb, in denen Axel Springer in der unternehmerischen Führung sein und die Mehrheit halten wird.
Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG: "Ich verstehe die Ängste, die dieser Schritt unter einigen Journalisten-Kollegen ausgelöst hat. Aber ich bin mir sehr sicher, dass wir dadurch mehr zur Zukunftssicherung des Journalismus beigetragen haben, als diejenigen, die in diesen Tagen so lautstark das Ende des Verlegertums beklagen."
Das um Sondereffekte und Kaufpreisallokationen bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Konzerns lag in den ersten sechs Monaten leicht unter dem Wert des Vorjahres. Aufgrund höherer Aufwendungen für die beschleunigte Digitalisierung und Strukturanpassungen im Printgeschäft verminderte es sich um 1,5 Prozent auf EUR 303,9 Mio. (Vj.: EUR 308,7 Mio.). Damit erwirtschaftete Axel Springer eine EBITDA-Rendite von 18,7 Prozent nach 19,0 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA der Digitalen Medien legte um 23,3 Prozent auf EUR 136,5 Mio. zu. Die EBITDA-Rendite des Segments stieg von 20,4 Prozent auf 21,3 Prozent. Demgegenüber schlugen sich in der Ertragsentwicklung der inländischen Zeitungen marktbedingt rückläufige Erlöse und im Vergleich zum Vorjahr höhere Restrukturierungsaufwendungen nieder. Mit einer EBITDA-Rendite von 20,5 Prozent blieb das Segment jedoch weiterhin hochprofitabel. Das Segment Zeitschriften National blieb trotz eines Erlösrückgangs mit einer EBITDA-Rendite von 23,3 Prozent ebenfalls sehr ertragsstark. Vor dem Hintergrund anhaltender konjunktureller Belastungen in wichtigen Auslandsmärkten belief sich die EBITDA-Rendite der internationalen Printmedien auf 12,4 Prozent.
Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr mit EUR 1.627,3 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres (EUR 1.620,4 Mio.). Wesentlich hierfür war das anhaltend starke Wachstum der Digitalen Medien, das den erwarteten Rückgang der Erlöse im Printgeschäft kompensieren konnte. Bereinigt um Konsolidierungs-, Währungs- und Kalendereffekte lagen die Gesamterlöse um 2,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet der Vorstand unverändert mit einem Anstieg der Gesamterlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich, unter der Annahme, dass es zu keiner signifikanten Beschleunigung der strukturell rückläufigen Trends im Printgeschäft kommt.
Der Vorstand geht davon aus, dass vorrausichtlich sinkende Vertriebserlöse im inländischen und internationalen Printgeschäft durch steigende Werbeerlöse im Segment Digitale Medien aufgefangen werden können. Die Digitalen Medien sollen weiterhin sowohl organisch als auch durch Akquisitionseffekte wachsen, während für die Erlöse im Printgeschäft national und international mit marktbedingten Rückläufen gerechnet wird. Aufgrund verstärkter Investitionen in die beschleunigte Digitalisierung des Konzerns und signifikanter Aufwendungen für Strukturanpassungen im Printgeschäft erwartet Axel Springer für das Gesamtjahr 2013 einen Rückgang des EBITDA im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Wert des Vorjahres.
Anteil der Auslandserlöse am Konzernumsatz steigt auf 37,6 Prozent / Werbeerlöse profitieren von Digitalen Medien
Die Internationalisierung der digitalen Medien führte zu einem Anstieg der Auslandserlöse von Axel Springer um 11,2 Prozent auf EUR 611,2 Mio. (Vj.: EUR 549,8 Mio.). Damit erwirtschaftete Axel Springer in den ersten sechs Monaten des Jahres 37,6 Prozent seines Konzernumsatzes (Vj.: 33,9 Prozent) im Ausland.
Getrieben durch das starke Wachstum der Digitalen Medien beliefen sich die Werbeerlöse auf EUR 891,2 Mio. (Vj.: EUR 851,7 Mio.). Dabei wurden nahezu zwei Drittel (62,4 Prozent) der konzernweiten Werbeerlöse im Segment Digitale Medien generiert.
Die Vertriebserlöse verminderten sich im abgelaufenen Halbjahr um 5,1 Prozent auf EUR 551,0 Mio. (Vj.: EUR 580,5 Mio.). Ursache waren marktbedingte Auflagenrückgänge in den drei Printsegmenten des Konzerns.
Die übrigen Erlöse lagen zur Jahresmitte mit EUR 185,1 Mio. leicht unter Vorjahr (EUR 188,2 Mio.) und trugen damit 11,4 Prozent zum Gesamtumsatz des Konzerns bei.
Bereinigter Konzernüberschuss unter Vorjahresniveau
Der Konzernüberschuss von Axel Springer belief sich im ersten Halbjahr auf EUR 155,6 Mio. (Vj.: EUR 159,6 Mio.). Der um wesentliche nicht-operative Effekte bereinigte Konzernüberschuss lag mit EUR 165,7 Mio. unter dem Wert des Vorjahres (EUR 177,7 Mio.). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 1,36 (Vj.: EUR 1,43) und einem bereinigten Ergebnis je Aktie von EUR 1,40 gegenüber EUR 1,55 im Vorjahreszeitraum.
Segmente: Digitale Medien mit deutlichem Umsatz- und Ergebnisplus
Mit einem deutlichen Umsatzzuwachs von 18,2 Prozent auf EUR 640,6 Mio. (Vj.: EUR 542,1 Mio.) baute das Segment Digitale Medien seine Stellung als größtes Segment des Konzerns weiter aus. Dies ist sowohl auf Konsolidierungseffekte, unter anderem im Zusammenhang mit den Akquisitionen von Onet.pl, Totaljobs, Immoweb.be und allesklar.com (meinestadt.de), als auch auf organisches Wachstum von 6,9 Prozent zurückzuführen. Von zentraler Bedeutung waren vor allem die Werbeerlöse, die um 22,2 Prozent auf EUR 556,1 Mio. (Vj.: EUR 455,1 Mio.) zulegten. Bedingt durch den 2012 erfolgten Verkauf des Onlinespiele-Anbieters gamigo lagen die übrigen Erlöse mit EUR 84,5 Mio. leicht unter dem Vorjahrswert (Vj.: EUR 87,0 Mio.). Ertragsseitig legten die Digitalen Medien ebenfalls deutlich zu. Das Segment-EBITDA verbesserte sich von EUR 110,7 Mio. um 23,3 Prozent auf EUR 136,5 Mio. Die EBITDA-Rendite stieg von 20,4 Prozent auf 21,3 Prozent.
Journalistische Portale & andere digitale Medien - die erste Säule des Segments Digitale Medien - umfasst markengebundene Portale wie BILD.de, DIE WELT Online, aufeminin.com und Onet.pl sowie digitale Geschäftsmodelle wie idealo, kaufDA und Smarthouse. Die Säule steigerte ihren Umsatz in den ersten sechs Monaten um 24,7 Prozent auf EUR 219,4 Mio. (Vj.: EUR 175,9 Mio.). Das EBITDA legte im gleichen Zeitraum um 17,6 Prozent auf EUR 50,8 Mio. zu. Mit einer EBITDA-Rendite von 23,2 Prozent (Vj.: 24,6 Prozent) blieb die Säule hoch profitabel, obwohl das erste Halbjahr maßgeblich durch die Einführung von Bezahlmodellen und die Gewinnung von zahlenden Abonnenten bei DIE WELT Online und BILD.de geprägt war. Im Juni 2013 startete mit BILDplus das digitale Bezahlmodell von BILD. Bereits seit Dezember 2012 bietet DIE WELT diverse Angebotspakete für digitale Abonnements. Zum 30. Juni 2013 lag die Zahl der digitalen Abonnenten der WELT bei mehr als 47.000. Das entspricht bereits über 20 Prozent der Print-Auflage der WELT (IVW II/2013: 227.248 Exemplare). Zusätzlich zu den Digital-Abonnenten haben sich weitere 27.000 Print-Abonnenten über ihr Markenabonnement für die digitalen Angebote freischalten lassen. Insgesamt erreicht die Multimedia-Marke DIE WELT mit ihrem Angebot über alle Plattformen hinweg 1,42 Mio. Leser (tägliche Netto-Reichweite für den 1. April 2013 bis 30. Juni 2013).
Die zweite digitale Säule Performance Marketing umfasst die Aktivitäten der zanox-Gruppe, dem führenden Netzwerk für performancebasiertes Online-Marketing in Europa. Sie steigerte ihren Umsatz um 3,3 Prozent auf EUR 224,1 Mio. (Vj.: EUR 216,9 Mio.). Marktbedingt lag das EBITDA im Bereich Performance Marketing mit EUR 9,2 Mio. unter dem Vorjahresniveau (EUR 10,5 Mio.). Die EBITDA-Rendite belief sich dementsprechend auf 4,1 Prozent nach 4,9 Prozent im Jahr zuvor.
Den höchsten Beitrag zum erfreulichen Wachstum der Digitalen Medien lieferte die dritte Säule Axel Springer Digital Classifieds. Der Umsatz der Säule, zu der die Rubrikenportale SeLoger, Immonet, Immoweb.be, StepStone, Totaljobs und meinestadt.de gehören, wuchs im ersten Halbjahr um 31,9 Prozent auf EUR 197,1 Mio. (Vj.: EUR 149,4 Mio.). Der Umsatz legte sowohl organisch als auch durch Akquisitionen zu. Während sich das EBITDA der Säule um 29,6 Prozent auf EUR 82,5 Mio. (Vj.: EUR 63,7 Mio.) erhöhte, belief sich die EBITDA-Rendite auf 41,9 Prozent (Vj.: 42,6 Prozent).
Die inländischen Zeitungen blieben trotz rückläufiger Erlöse und gegenüber dem Vorjahr höheren Restrukturierungsaufwendungen mit einer EBITDA-Rendite von 20,5 Prozent weiterhin hoch profitabel (Vj.: 24,1 Prozent). Der Umsatz des Segments Zeitungen National verminderte sich um 10,6 Prozent auf EUR 507,8 Mio. (Vj.: EUR 568,3 Mio.). Vor allem aufgrund rückläufiger Auflagenzahlen reduzierten sich die Vertriebserlöse um 5,8 Prozent auf EUR 279,2 Mio. (Vj.: EUR 296,4 Mio.). Die Werbeerlöse gingen im ersten Halbjahr um 16,1 Prozent auf EUR 215,8 Mio. (Vj.: EUR 257,3 Mio.) zurück. Ursächlich hierfür war neben marktbedingten Rückgängen vor allem der Entfall der zusätzlichen Erlöse durch die Sonderausgabe "BILD für Alle" im zweiten Quartal des Vorjahres. Das EBITDA des Segments verringerte sich von EUR 137,1 Mio. auf EUR 104,0 Mio.
Das Segment Zeitschriften National hielt die EBITDA-Rendite mit 23,3 Prozent (Vj.: 21,2 Prozent) ebenfalls auf einem hohen Niveau. Mit EUR 222,3 Mio. lag der Umsatz des Segments leicht unter dem Vorjahreswert (Vj.: EUR 230,9 Mio.). Bedingt durch überwiegend rückläufige Auflagenentwicklungen verringerten sich die Vertriebserlöse um 2,8 Prozent auf EUR 151,1 Mio. (Vj.: EUR 155,5 Mio.). Die Werbeerlöse lagen mit EUR 56,9 Mio. um 8,4 Prozent unter Vorjahr (EUR 62,1 Mio.). Trotz des Erlösrückgangs verbesserte sich das EBITDA um 6,2 Prozent auf EUR 51,9 Mio. (Vj.: EUR 48,9 Mio.). Wesentlich hierfür waren im Vergleich zum Vorjahr geringere Restrukturierungsaufwendungen und optimierte Kostenstrukturen.
Die Geschäftsentwicklung im Segment Print International wurde durch die anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Auslandsmärkten, insbesondere in Osteuropa, beeinträchtigt. Der Umsatz der ausländischen Printmedien verminderte sich von EUR 219,3 Mio. auf EUR 200,8 Mio., auch bedingt durch negative Konsolidierungs-, Währungs- und Kalendereffekte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Um diese Effekte bereinigt, reduzierte sich der Erlösrückgang auf 6,9 Prozent. Die Vertriebserlöse gingen um 6,1 Prozent, bereinigt um 4,3 Prozent zurück. Die Werbeerlöse lagen um 19,2 Prozent sowie bereinigt um 17,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Das Segment erwirtschaftete ein EBITDA von EUR 24,9 Mio. (Vj.: EUR 28,8 Mio.). Kostenoptimierungen konnten die Erlösrückgänge größtenteils kompensieren, sodass die EBITDA-Rendite mit 12,4 Prozent nur leicht unter dem Vorjahresniveau (13,1 Prozent) lag.
Im Segment Services/Holding reduzierte sich der Umsatz um 6,5 Prozent auf EUR 55,9 Mio. (Vj.: EUR 59,7 Mio.). Mit EUR -13,4 Mio. lag das EBITDA leicht über dem Vorjahresniveau (EUR -16,8 Mio.).
Nettoverschuldung sinkt weiter
Der frei verfügbare Cashflow verringerte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 26,9 Prozent auf EUR 126,5 Mio. (Vj.: EUR 172,9 Mio.). Die Nettoverschuldung reduzierte sich von EUR 449,6 Mio. am Jahresende 2012 auf EUR 423,4 Mio. zum Bilanzstichtag am 30. Juni 2013. Axel Springer verfügt neben Schuldscheindarlehen mit einem kumulierten Nominalwert von EUR 500,0 Mio. über nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von EUR 810,0 Mio. Die zur Verfügung stehenden Mittel kann der Konzern für den Konzernumbau, die beschleunigte Digitalisierung und die Finanzierung möglicher Akquisitionen nutzen. Die Eigenkapitalquote des Konzerns erhöhte sich von 46,9 Prozent zum Ende des Geschäftsjahres 2012 auf nun 47,7 Prozent. Durch das akquisitorische und organische Wachstum im Segment Digitale Medien stieg die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter auf 14.625 (30. Juni 2012: 13.479).
Axel Springer trieb den digitalen Umbau des Konzerns im ersten Halbjahr 2013 weiter voran. Die Digitalen Medien wuchsen weiterhin dynamisch und lieferten die jeweils höchsten Beiträge zu Umsatz und Ergebnis des Konzerns. Während der Anteil der Digitalen Medien am Konzernumsatz rund 40 Prozent erreichte, erhöhte sich der Beitrag des Segments zum Konzern-EBITDA auf rund 45 Prozent. Axel Springer konnte durch das kräftige Wachstum der Digitalen Medien rückläufige Erlöse im Printgeschäft kompensieren und erzielte einen Konzernumsatz auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Obwohl das Konzern-EBITDA leicht unter dem Vorjahreswert lag, hielt Axel Springer die Profitabilität mit einer EBITDA-Rendite von 18,7 Prozent auf einem hohen Niveau.
Die Geschäftsentwicklung von Axel Springer stand in den vergangenen Monaten ganz im Zeichen der beschleunigten Digitalisierung. Ein wichtiger Schwerpunkt war die Einführung von Bezahlmodellen für journalistische Angebote im Internet. Nach dem erfolgreichen Start digitaler Abonnements bei der WELT Ende letzten Jahres wurde im Juni mit BILDplus ein weiterer Eckpfeiler der Digitalisierungsstrategie gesetzt.
Nach Ende der Berichtsperiode kündigte Axel Springer am 25. Juli 2013 die geplante Veräußerung der inländischen Regionalzeitungen sowie der Programm- und Frauenzeitschriften an die FUNKE MEDIENGRUPPE an. Der Kaufpreis für die Aktivitäten beträgt EUR 920 Mio. Die beiden Partner vereinbarten außerdem die Gründung von zwei Gemeinschaftsunternehmen für die Vermarktung von gedruckten und digitalen Medienangeboten und den Einzelhandelsvertrieb, in denen Axel Springer in der unternehmerischen Führung sein und die Mehrheit halten wird.
Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG: "Ich verstehe die Ängste, die dieser Schritt unter einigen Journalisten-Kollegen ausgelöst hat. Aber ich bin mir sehr sicher, dass wir dadurch mehr zur Zukunftssicherung des Journalismus beigetragen haben, als diejenigen, die in diesen Tagen so lautstark das Ende des Verlegertums beklagen."
Das um Sondereffekte und Kaufpreisallokationen bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Konzerns lag in den ersten sechs Monaten leicht unter dem Wert des Vorjahres. Aufgrund höherer Aufwendungen für die beschleunigte Digitalisierung und Strukturanpassungen im Printgeschäft verminderte es sich um 1,5 Prozent auf EUR 303,9 Mio. (Vj.: EUR 308,7 Mio.). Damit erwirtschaftete Axel Springer eine EBITDA-Rendite von 18,7 Prozent nach 19,0 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA der Digitalen Medien legte um 23,3 Prozent auf EUR 136,5 Mio. zu. Die EBITDA-Rendite des Segments stieg von 20,4 Prozent auf 21,3 Prozent. Demgegenüber schlugen sich in der Ertragsentwicklung der inländischen Zeitungen marktbedingt rückläufige Erlöse und im Vergleich zum Vorjahr höhere Restrukturierungsaufwendungen nieder. Mit einer EBITDA-Rendite von 20,5 Prozent blieb das Segment jedoch weiterhin hochprofitabel. Das Segment Zeitschriften National blieb trotz eines Erlösrückgangs mit einer EBITDA-Rendite von 23,3 Prozent ebenfalls sehr ertragsstark. Vor dem Hintergrund anhaltender konjunktureller Belastungen in wichtigen Auslandsmärkten belief sich die EBITDA-Rendite der internationalen Printmedien auf 12,4 Prozent.
Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr mit EUR 1.627,3 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres (EUR 1.620,4 Mio.). Wesentlich hierfür war das anhaltend starke Wachstum der Digitalen Medien, das den erwarteten Rückgang der Erlöse im Printgeschäft kompensieren konnte. Bereinigt um Konsolidierungs-, Währungs- und Kalendereffekte lagen die Gesamterlöse um 2,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet der Vorstand unverändert mit einem Anstieg der Gesamterlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich, unter der Annahme, dass es zu keiner signifikanten Beschleunigung der strukturell rückläufigen Trends im Printgeschäft kommt.
Der Vorstand geht davon aus, dass vorrausichtlich sinkende Vertriebserlöse im inländischen und internationalen Printgeschäft durch steigende Werbeerlöse im Segment Digitale Medien aufgefangen werden können. Die Digitalen Medien sollen weiterhin sowohl organisch als auch durch Akquisitionseffekte wachsen, während für die Erlöse im Printgeschäft national und international mit marktbedingten Rückläufen gerechnet wird. Aufgrund verstärkter Investitionen in die beschleunigte Digitalisierung des Konzerns und signifikanter Aufwendungen für Strukturanpassungen im Printgeschäft erwartet Axel Springer für das Gesamtjahr 2013 einen Rückgang des EBITDA im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Wert des Vorjahres.
Anteil der Auslandserlöse am Konzernumsatz steigt auf 37,6 Prozent / Werbeerlöse profitieren von Digitalen Medien
Die Internationalisierung der digitalen Medien führte zu einem Anstieg der Auslandserlöse von Axel Springer um 11,2 Prozent auf EUR 611,2 Mio. (Vj.: EUR 549,8 Mio.). Damit erwirtschaftete Axel Springer in den ersten sechs Monaten des Jahres 37,6 Prozent seines Konzernumsatzes (Vj.: 33,9 Prozent) im Ausland.
Getrieben durch das starke Wachstum der Digitalen Medien beliefen sich die Werbeerlöse auf EUR 891,2 Mio. (Vj.: EUR 851,7 Mio.). Dabei wurden nahezu zwei Drittel (62,4 Prozent) der konzernweiten Werbeerlöse im Segment Digitale Medien generiert.
Die Vertriebserlöse verminderten sich im abgelaufenen Halbjahr um 5,1 Prozent auf EUR 551,0 Mio. (Vj.: EUR 580,5 Mio.). Ursache waren marktbedingte Auflagenrückgänge in den drei Printsegmenten des Konzerns.
Die übrigen Erlöse lagen zur Jahresmitte mit EUR 185,1 Mio. leicht unter Vorjahr (EUR 188,2 Mio.) und trugen damit 11,4 Prozent zum Gesamtumsatz des Konzerns bei.
Bereinigter Konzernüberschuss unter Vorjahresniveau
Der Konzernüberschuss von Axel Springer belief sich im ersten Halbjahr auf EUR 155,6 Mio. (Vj.: EUR 159,6 Mio.). Der um wesentliche nicht-operative Effekte bereinigte Konzernüberschuss lag mit EUR 165,7 Mio. unter dem Wert des Vorjahres (EUR 177,7 Mio.). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 1,36 (Vj.: EUR 1,43) und einem bereinigten Ergebnis je Aktie von EUR 1,40 gegenüber EUR 1,55 im Vorjahreszeitraum.
Segmente: Digitale Medien mit deutlichem Umsatz- und Ergebnisplus
Mit einem deutlichen Umsatzzuwachs von 18,2 Prozent auf EUR 640,6 Mio. (Vj.: EUR 542,1 Mio.) baute das Segment Digitale Medien seine Stellung als größtes Segment des Konzerns weiter aus. Dies ist sowohl auf Konsolidierungseffekte, unter anderem im Zusammenhang mit den Akquisitionen von Onet.pl, Totaljobs, Immoweb.be und allesklar.com (meinestadt.de), als auch auf organisches Wachstum von 6,9 Prozent zurückzuführen. Von zentraler Bedeutung waren vor allem die Werbeerlöse, die um 22,2 Prozent auf EUR 556,1 Mio. (Vj.: EUR 455,1 Mio.) zulegten. Bedingt durch den 2012 erfolgten Verkauf des Onlinespiele-Anbieters gamigo lagen die übrigen Erlöse mit EUR 84,5 Mio. leicht unter dem Vorjahrswert (Vj.: EUR 87,0 Mio.). Ertragsseitig legten die Digitalen Medien ebenfalls deutlich zu. Das Segment-EBITDA verbesserte sich von EUR 110,7 Mio. um 23,3 Prozent auf EUR 136,5 Mio. Die EBITDA-Rendite stieg von 20,4 Prozent auf 21,3 Prozent.
Journalistische Portale & andere digitale Medien - die erste Säule des Segments Digitale Medien - umfasst markengebundene Portale wie BILD.de, DIE WELT Online, aufeminin.com und Onet.pl sowie digitale Geschäftsmodelle wie idealo, kaufDA und Smarthouse. Die Säule steigerte ihren Umsatz in den ersten sechs Monaten um 24,7 Prozent auf EUR 219,4 Mio. (Vj.: EUR 175,9 Mio.). Das EBITDA legte im gleichen Zeitraum um 17,6 Prozent auf EUR 50,8 Mio. zu. Mit einer EBITDA-Rendite von 23,2 Prozent (Vj.: 24,6 Prozent) blieb die Säule hoch profitabel, obwohl das erste Halbjahr maßgeblich durch die Einführung von Bezahlmodellen und die Gewinnung von zahlenden Abonnenten bei DIE WELT Online und BILD.de geprägt war. Im Juni 2013 startete mit BILDplus das digitale Bezahlmodell von BILD. Bereits seit Dezember 2012 bietet DIE WELT diverse Angebotspakete für digitale Abonnements. Zum 30. Juni 2013 lag die Zahl der digitalen Abonnenten der WELT bei mehr als 47.000. Das entspricht bereits über 20 Prozent der Print-Auflage der WELT (IVW II/2013: 227.248 Exemplare). Zusätzlich zu den Digital-Abonnenten haben sich weitere 27.000 Print-Abonnenten über ihr Markenabonnement für die digitalen Angebote freischalten lassen. Insgesamt erreicht die Multimedia-Marke DIE WELT mit ihrem Angebot über alle Plattformen hinweg 1,42 Mio. Leser (tägliche Netto-Reichweite für den 1. April 2013 bis 30. Juni 2013).
Die zweite digitale Säule Performance Marketing umfasst die Aktivitäten der zanox-Gruppe, dem führenden Netzwerk für performancebasiertes Online-Marketing in Europa. Sie steigerte ihren Umsatz um 3,3 Prozent auf EUR 224,1 Mio. (Vj.: EUR 216,9 Mio.). Marktbedingt lag das EBITDA im Bereich Performance Marketing mit EUR 9,2 Mio. unter dem Vorjahresniveau (EUR 10,5 Mio.). Die EBITDA-Rendite belief sich dementsprechend auf 4,1 Prozent nach 4,9 Prozent im Jahr zuvor.
Den höchsten Beitrag zum erfreulichen Wachstum der Digitalen Medien lieferte die dritte Säule Axel Springer Digital Classifieds. Der Umsatz der Säule, zu der die Rubrikenportale SeLoger, Immonet, Immoweb.be, StepStone, Totaljobs und meinestadt.de gehören, wuchs im ersten Halbjahr um 31,9 Prozent auf EUR 197,1 Mio. (Vj.: EUR 149,4 Mio.). Der Umsatz legte sowohl organisch als auch durch Akquisitionen zu. Während sich das EBITDA der Säule um 29,6 Prozent auf EUR 82,5 Mio. (Vj.: EUR 63,7 Mio.) erhöhte, belief sich die EBITDA-Rendite auf 41,9 Prozent (Vj.: 42,6 Prozent).
Die inländischen Zeitungen blieben trotz rückläufiger Erlöse und gegenüber dem Vorjahr höheren Restrukturierungsaufwendungen mit einer EBITDA-Rendite von 20,5 Prozent weiterhin hoch profitabel (Vj.: 24,1 Prozent). Der Umsatz des Segments Zeitungen National verminderte sich um 10,6 Prozent auf EUR 507,8 Mio. (Vj.: EUR 568,3 Mio.). Vor allem aufgrund rückläufiger Auflagenzahlen reduzierten sich die Vertriebserlöse um 5,8 Prozent auf EUR 279,2 Mio. (Vj.: EUR 296,4 Mio.). Die Werbeerlöse gingen im ersten Halbjahr um 16,1 Prozent auf EUR 215,8 Mio. (Vj.: EUR 257,3 Mio.) zurück. Ursächlich hierfür war neben marktbedingten Rückgängen vor allem der Entfall der zusätzlichen Erlöse durch die Sonderausgabe "BILD für Alle" im zweiten Quartal des Vorjahres. Das EBITDA des Segments verringerte sich von EUR 137,1 Mio. auf EUR 104,0 Mio.
Das Segment Zeitschriften National hielt die EBITDA-Rendite mit 23,3 Prozent (Vj.: 21,2 Prozent) ebenfalls auf einem hohen Niveau. Mit EUR 222,3 Mio. lag der Umsatz des Segments leicht unter dem Vorjahreswert (Vj.: EUR 230,9 Mio.). Bedingt durch überwiegend rückläufige Auflagenentwicklungen verringerten sich die Vertriebserlöse um 2,8 Prozent auf EUR 151,1 Mio. (Vj.: EUR 155,5 Mio.). Die Werbeerlöse lagen mit EUR 56,9 Mio. um 8,4 Prozent unter Vorjahr (EUR 62,1 Mio.). Trotz des Erlösrückgangs verbesserte sich das EBITDA um 6,2 Prozent auf EUR 51,9 Mio. (Vj.: EUR 48,9 Mio.). Wesentlich hierfür waren im Vergleich zum Vorjahr geringere Restrukturierungsaufwendungen und optimierte Kostenstrukturen.
Die Geschäftsentwicklung im Segment Print International wurde durch die anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Auslandsmärkten, insbesondere in Osteuropa, beeinträchtigt. Der Umsatz der ausländischen Printmedien verminderte sich von EUR 219,3 Mio. auf EUR 200,8 Mio., auch bedingt durch negative Konsolidierungs-, Währungs- und Kalendereffekte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Um diese Effekte bereinigt, reduzierte sich der Erlösrückgang auf 6,9 Prozent. Die Vertriebserlöse gingen um 6,1 Prozent, bereinigt um 4,3 Prozent zurück. Die Werbeerlöse lagen um 19,2 Prozent sowie bereinigt um 17,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Das Segment erwirtschaftete ein EBITDA von EUR 24,9 Mio. (Vj.: EUR 28,8 Mio.). Kostenoptimierungen konnten die Erlösrückgänge größtenteils kompensieren, sodass die EBITDA-Rendite mit 12,4 Prozent nur leicht unter dem Vorjahresniveau (13,1 Prozent) lag.
Im Segment Services/Holding reduzierte sich der Umsatz um 6,5 Prozent auf EUR 55,9 Mio. (Vj.: EUR 59,7 Mio.). Mit EUR -13,4 Mio. lag das EBITDA leicht über dem Vorjahresniveau (EUR -16,8 Mio.).
Nettoverschuldung sinkt weiter
Der frei verfügbare Cashflow verringerte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 26,9 Prozent auf EUR 126,5 Mio. (Vj.: EUR 172,9 Mio.). Die Nettoverschuldung reduzierte sich von EUR 449,6 Mio. am Jahresende 2012 auf EUR 423,4 Mio. zum Bilanzstichtag am 30. Juni 2013. Axel Springer verfügt neben Schuldscheindarlehen mit einem kumulierten Nominalwert von EUR 500,0 Mio. über nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von EUR 810,0 Mio. Die zur Verfügung stehenden Mittel kann der Konzern für den Konzernumbau, die beschleunigte Digitalisierung und die Finanzierung möglicher Akquisitionen nutzen. Die Eigenkapitalquote des Konzerns erhöhte sich von 46,9 Prozent zum Ende des Geschäftsjahres 2012 auf nun 47,7 Prozent. Durch das akquisitorische und organische Wachstum im Segment Digitale Medien stieg die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter auf 14.625 (30. Juni 2012: 13.479).
Dienstag, 30. Juli 2013
Axel Springer Media Impact: Arne Bergmann wird Managing Director Marketing
Berlin (ots) - Arne Bergmann, 42, derzeit General Manager Marketing
Zeitschriften, wird zum 1. Oktober 2013 Managing Director Marketing bei
Axel Springer Media Impact. Er berichtet in seiner neuen Funktion an
Peter Würtenberger, Chief Marketing Officer von Axel Springer. Arne
Bergmann folgt auf Dr. Dietmar Otti, 40, der zum gleichen Zeitpunkt die
neu geschaffene Position des Senior Vice President/ COO International im Vorstandsbereich Internationales von Axel Springer übernimmt.
Als Managing Director Marketing ist Arne Bergmann verantwortlich für die Positionierung der Print- und Digitalangebote der BILD-, WELT und Zeitschriftengruppe gegenüber der werbungtreibenden Wirtschaft. Dazu gehört die Entwicklung und Umsetzung von Vermarktungsstrategien, neuen objektbezogenen Werbeformen, verkaufsfördernden Maßnahmen sowie crossmedialen Konzepten. Der Bereich umfasst die Anzeigenleitungen der BILD-Gruppe/B.Z., der WELT-Gruppe und der Zeitschriften sowie die Abteilungen Creative Services, Digital Marketing, Marktforschung und Marktanalyse.
Arne Bergmann ist seit 2007 bei Axel Springer, er startete als Anzeigenleiter TV DIGITAL und TV GUIDE und ist seit 2010 für die Vermarktung sämtlicher Axel-Springer-Zeitschriften verantwortlich. Davor war er unter anderem Geschäftsführer von Premium Media Solutions, der Vermarktungsgesellschaft von Premiere, Director Advertising Sales und Verkaufsleiter Werbevermarktung bei Premiere sowie Anzeigenverkaufsleiter beim Magazin "Focus".
Die Nachfolge von Bergmann als General Manager Marketing Zeitschriften wird in Kürze bekannt gegeben.
Als Managing Director Marketing ist Arne Bergmann verantwortlich für die Positionierung der Print- und Digitalangebote der BILD-, WELT und Zeitschriftengruppe gegenüber der werbungtreibenden Wirtschaft. Dazu gehört die Entwicklung und Umsetzung von Vermarktungsstrategien, neuen objektbezogenen Werbeformen, verkaufsfördernden Maßnahmen sowie crossmedialen Konzepten. Der Bereich umfasst die Anzeigenleitungen der BILD-Gruppe/B.Z., der WELT-Gruppe und der Zeitschriften sowie die Abteilungen Creative Services, Digital Marketing, Marktforschung und Marktanalyse.
Arne Bergmann ist seit 2007 bei Axel Springer, er startete als Anzeigenleiter TV DIGITAL und TV GUIDE und ist seit 2010 für die Vermarktung sämtlicher Axel-Springer-Zeitschriften verantwortlich. Davor war er unter anderem Geschäftsführer von Premium Media Solutions, der Vermarktungsgesellschaft von Premiere, Director Advertising Sales und Verkaufsleiter Werbevermarktung bei Premiere sowie Anzeigenverkaufsleiter beim Magazin "Focus".
Die Nachfolge von Bergmann als General Manager Marketing Zeitschriften wird in Kürze bekannt gegeben.
Montag, 29. Juli 2013
FAZ-Korrespondent Michael Martens wehrt sich gegen griechische Vorwürfe
Istanbul (ots) - Ein heftiger Streit tobt zwischen dem griechischen
Oppositionsführer Alexis Tsipras und der "Frankfurter Allgemeinen
Zeitung". Grund sind angeblich "unethische Fragen" des
FAZ-Korrespondenten Michael Martens, die dieser bei einem Interview mit dem Politiker gestellt habe.
Gegen die Vorwürfe aus Griechenland wehrt sich Michael Martens: "Normalerweise lege ich besonders scharfe Fragen auch nicht an den Anfang, sondern irgendwo in die Mitte oder an das Ende eines Gespräches, wenn die Gesprächspartner schon denken, da komme nichts mehr. Nun ist Tsipras aber ein Politiker mit einer dermaßen scharfen Zunge, dass ich glaubte, wer so austeilen kann, knicke auch nicht gleich ein, wenn unangenehme Fragen kommen. Ich dachte, jemand wie Tsipras könne damit umgehen. Ein Irrtum", so Martens im Gespräch mit dem Branchendienst Newsroom.de.
Die griechische Oppositionspartei Syriza betrachtet Michael Martens kritisch: "Ich habe von griechischen Kollegen im Zuge dieser Angelegenheit gelernt, dass Tsipras´ Partei Syriza zwar generell bei Angriffen auf ihre Gegner keine Hemmungen kennt, aber nah am Wasser gebaut hat, wenn es darum geht, Kritik auszuhalten."
Gegen die Vorwürfe aus Griechenland wehrt sich Michael Martens: "Normalerweise lege ich besonders scharfe Fragen auch nicht an den Anfang, sondern irgendwo in die Mitte oder an das Ende eines Gespräches, wenn die Gesprächspartner schon denken, da komme nichts mehr. Nun ist Tsipras aber ein Politiker mit einer dermaßen scharfen Zunge, dass ich glaubte, wer so austeilen kann, knicke auch nicht gleich ein, wenn unangenehme Fragen kommen. Ich dachte, jemand wie Tsipras könne damit umgehen. Ein Irrtum", so Martens im Gespräch mit dem Branchendienst Newsroom.de.
Die griechische Oppositionspartei Syriza betrachtet Michael Martens kritisch: "Ich habe von griechischen Kollegen im Zuge dieser Angelegenheit gelernt, dass Tsipras´ Partei Syriza zwar generell bei Angriffen auf ihre Gegner keine Hemmungen kennt, aber nah am Wasser gebaut hat, wenn es darum geht, Kritik auszuhalten."
Freitag, 26. Juli 2013
Bundestagswahl 2013: Tageszeitungen setzen auf Schwarmintelligenz
Saarbrücken (ots) - Zum ersten Mal werden Tageszeitungen über
Verlagsgrenzen hinweg gemeinsam ihre Leser befragen, wie die
Bundestagswahl 2013 ausgehen wird.
Dabei setzen die Zeitungen auf eine Technik, die die "Saarbrücker Zeitung" entwickelt hat: Leser tippen die Prozentwerte der einzelnen Parteien, aus den Einzeltipps errechnet sich die Gesamtprognose. Die Wette funktioniert auf der Annahme der "Schwarmintelligenz": Während der Einzelne vielleicht noch zweifelt, weiß die Gruppe die richtige Antwort.
Neben der "Saarbrücker Zeitung" mit an Bord sind aktuell: Zeitungsgruppe Thüringen, "Aachener Zeitung"/"Aachener Nachrichten", "Pirmasenser Zeitung", "Mindener Tageblatt", "WAZ - Der Westen", "Lübecker Nachrichten", "Ostsee-Zeitung", "Zeitungsverlag Schwerin", "Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag", "Lausitzer Rundschau", "Neue Westfälische", Verlagsgruppe Rhein-Main, "Westfalen-Blatt" und der "Pfälzische Merkur". Start der Wette bei allen Verlagen ist der 1. August.
Ein wichtiger Schritt: Peter Stefan Herbst, Chefredakteur der "Saarbrücker Zeitung", vereint mit der in seinem Haus erfundenen Wahlwette Tageszeitungen über Verlagsgrenzen hinweg.
Dabei setzen die Zeitungen auf eine Technik, die die "Saarbrücker Zeitung" entwickelt hat: Leser tippen die Prozentwerte der einzelnen Parteien, aus den Einzeltipps errechnet sich die Gesamtprognose. Die Wette funktioniert auf der Annahme der "Schwarmintelligenz": Während der Einzelne vielleicht noch zweifelt, weiß die Gruppe die richtige Antwort.
Neben der "Saarbrücker Zeitung" mit an Bord sind aktuell: Zeitungsgruppe Thüringen, "Aachener Zeitung"/"Aachener Nachrichten", "Pirmasenser Zeitung", "Mindener Tageblatt", "WAZ - Der Westen", "Lübecker Nachrichten", "Ostsee-Zeitung", "Zeitungsverlag Schwerin", "Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag", "Lausitzer Rundschau", "Neue Westfälische", Verlagsgruppe Rhein-Main, "Westfalen-Blatt" und der "Pfälzische Merkur". Start der Wette bei allen Verlagen ist der 1. August.
Ein wichtiger Schritt: Peter Stefan Herbst, Chefredakteur der "Saarbrücker Zeitung", vereint mit der in seinem Haus erfundenen Wahlwette Tageszeitungen über Verlagsgrenzen hinweg.
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