Dienstag, 30. Juli 2013

Axel Springer Media Impact: Arne Bergmann wird Managing Director Marketing

Berlin (ots) - Arne Bergmann, 42, derzeit General Manager Marketing Zeitschriften, wird zum 1. Oktober 2013 Managing Director Marketing bei Axel Springer Media Impact. Er berichtet in seiner neuen Funktion an Peter Würtenberger, Chief Marketing Officer von Axel Springer. Arne Bergmann folgt auf Dr. Dietmar Otti, 40, der zum gleichen Zeitpunkt die neu geschaffene Position des Senior Vice President/ COO International im Vorstandsbereich Internationales von Axel Springer übernimmt.

Als Managing Director Marketing ist Arne Bergmann verantwortlich für die Positionierung der Print- und Digitalangebote der BILD-, WELT und Zeitschriftengruppe gegenüber der werbungtreibenden Wirtschaft. Dazu gehört die Entwicklung und Umsetzung von Vermarktungsstrategien, neuen objektbezogenen Werbeformen, verkaufsfördernden Maßnahmen sowie crossmedialen Konzepten. Der Bereich umfasst die Anzeigenleitungen der BILD-Gruppe/B.Z., der WELT-Gruppe und der Zeitschriften sowie die Abteilungen Creative Services, Digital Marketing, Marktforschung und Marktanalyse.

Arne Bergmann ist seit 2007 bei Axel Springer, er startete als Anzeigenleiter TV DIGITAL und TV GUIDE und ist seit 2010 für die Vermarktung sämtlicher Axel-Springer-Zeitschriften verantwortlich. Davor war er unter anderem Geschäftsführer von Premium Media Solutions, der Vermarktungsgesellschaft von Premiere, Director Advertising Sales und Verkaufsleiter Werbevermarktung bei Premiere sowie Anzeigenverkaufsleiter beim Magazin "Focus".

Die Nachfolge von Bergmann als General Manager Marketing Zeitschriften wird in Kürze bekannt gegeben.

Montag, 29. Juli 2013

FAZ-Korrespondent Michael Martens wehrt sich gegen griechische Vorwürfe

Istanbul (ots) - Ein heftiger Streit tobt zwischen dem griechischen Oppositionsführer Alexis Tsipras und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Grund sind angeblich "unethische Fragen" des FAZ-Korrespondenten Michael Martens, die dieser bei einem Interview mit dem Politiker gestellt habe.

Gegen die Vorwürfe aus Griechenland wehrt sich Michael Martens: "Normalerweise lege ich besonders scharfe Fragen auch nicht an den Anfang, sondern irgendwo in die Mitte oder an das Ende eines Gespräches, wenn die Gesprächspartner schon denken, da komme nichts mehr. Nun ist Tsipras aber ein Politiker mit einer dermaßen scharfen Zunge, dass ich glaubte, wer so austeilen kann, knicke auch nicht gleich ein, wenn unangenehme Fragen kommen. Ich dachte, jemand wie Tsipras könne damit umgehen. Ein Irrtum", so Martens im Gespräch mit dem Branchendienst Newsroom.de.
Die griechische Oppositionspartei Syriza betrachtet Michael Martens kritisch: "Ich habe von griechischen Kollegen im Zuge dieser Angelegenheit gelernt, dass Tsipras´ Partei Syriza zwar generell bei Angriffen auf ihre Gegner keine Hemmungen kennt, aber nah am Wasser gebaut hat, wenn es darum geht, Kritik auszuhalten."

Freitag, 26. Juli 2013

Bundestagswahl 2013: Tageszeitungen setzen auf Schwarmintelligenz

Saarbrücken (ots) - Zum ersten Mal werden Tageszeitungen über Verlagsgrenzen hinweg gemeinsam ihre Leser befragen, wie die Bundestagswahl 2013 ausgehen wird.

Dabei setzen die Zeitungen auf eine Technik, die die "Saarbrücker Zeitung" entwickelt hat: Leser tippen die Prozentwerte der einzelnen Parteien, aus den Einzeltipps errechnet sich die Gesamtprognose. Die Wette funktioniert auf der Annahme der "Schwarmintelligenz": Während der Einzelne vielleicht noch zweifelt, weiß die Gruppe die richtige Antwort.

Neben der "Saarbrücker Zeitung" mit an Bord sind aktuell: Zeitungsgruppe Thüringen, "Aachener Zeitung"/"Aachener Nachrichten", "Pirmasenser Zeitung", "Mindener Tageblatt", "WAZ - Der Westen", "Lübecker Nachrichten", "Ostsee-Zeitung", "Zeitungsverlag Schwerin", "Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag", "Lausitzer Rundschau", "Neue Westfälische", Verlagsgruppe Rhein-Main, "Westfalen-Blatt" und der "Pfälzische Merkur". Start der Wette bei allen Verlagen ist der 1. August.

Ein wichtiger Schritt: Peter Stefan Herbst, Chefredakteur der "Saarbrücker Zeitung", vereint mit der in seinem Haus erfundenen Wahlwette Tageszeitungen über Verlagsgrenzen hinweg.